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Öl-Brennwertheizung

Öl-Brennwertheizung was ist das?

Das Heizen wird von Jahr zu Jahr teurer, aufgrund dessen bietet sich eine Öl-Brennwertheizung zur effizienten Energieeinsparung an, da das Öl fast vollständig in Wärme umgewandelt wird. Zudem liegt die Menge des Brennstoffeinkaufs für die Öl-Brennwertheizung in der Hand des Benutzers. Insofern die Heizölpreise gerade niedrig sind, können Sie eine größere Menge an Brennstoff einkaufen, sodass Sie auf Dauer an Geld einsparen.

Für wen ist eine Öl-Brennwertheizung geeignet?

Öl-Brennwertheitzung

Öl-Brennwertheitzung

Besonders für Ein- und Mehrfamilienhäuser ist eine Öl-Brennwertheizung geeignet, vor allem in Regionen, in welchen kein Erdgas angereichert wird. Für den Öl-Tank der Brennwertheizung ist in etwa eine Fläche von 3-4 qm einzuplanen. Ferner muss die Lagerung des Heizöls durch die zuständigen Behörden genehmigt werden. Aufgrund der strengen Sicherheitsrichtlinien muss der Heizöl-Tank in einer Öl-Auffangwanne stehen, wobei sich als Alternative auch ein Erdtank anbietet.

Wie funktioniert eine Öl-Brennwertheizung?

Neben der Nutzung der Wärmeenergie beim Verbrennen des Gases verwertet die Öl-Brennwertheizung auch die im Wasserdampf enthaltene Wärme.

Das Brennwertprinzip beruht auf der Basis, dass das vom Wärmeverteilungssystem abgekühlte zurückfließende Rücklaufwasser zunächst den Wärmeübertrager durchströmt, durch welchen Abgase in den Kamin geleitet werden, wobei der im Abgas enthaltene Wasserdampf kondensiert und es zur zusätzlichen Freisetzung von Wärme kommt. Diese Wärme wird dann vom Rücklaufwasser aufgenommen. Das Rücklaufwasser fließt als Nächstes in die Kesselwandung zurück, sodass weitere Wärme freigesetzt werden kann. Anschließend speist das auf Vorlauftemperatur gebrachte Kesselwasser den Wasserkreislauf und leitet dies in die Heizungssysteme wie zum Beispiel in die Heizkörper oder auch Fußbodenheizung. Zusätzlich ist zu beachten, dass für einen effizienten Verbrauch und einen optimalen Betrieb die Öl-Brennwertheizung eine Rücklauftemperatur von weniger als 50 Grad Celsius haben muss.

Welche Kosten sind in etwa einzuplanen?

Die Kosten für eine Öl-Brennwertheizung belaufen sich in etwa auf 5.700 Euro für den Öl-Brennwertkessel und dessen Reglung sowie rund 3.300 Euro für den Schornstein und anfallenden Baukosten als auch ca. 2.000 Euro für die Heizöllagerung.

Ist die Öl-Brennwertheizung umweltfreundlich?

Die Öl-Brennwertheizung ist gegenüber den herkömmlichen Heizmethoden eine der umweltfreundlichsten überhaupt. Der Grund dafür ist, dass die Brennstoffe fast zu 100 % in Wärme umgewandelt werden. Während bei herkömmlichen Heizsystemen die Abgase über den Schornstein resorbiert werden, wandelt die Öl-Brennwertheizung diese in Wärme um. Dennoch bildet sich beim Nutzen der Abgase ein schwefelhaltiges Kondensat. Dieses muss vor dem Leiten ins Abwasser neutralisiert werden. Um dies zu vermeiden, bietet sich die Nutzung eines schwefelarmen Heizöls an. Darüber hinaus kann die Öl-Brennwertheizung auch mit Bio-Öl betrieben werden.

Die Vor- und Nachteile der Öl-Brennwertheizung im Überblick

Vorteile:

  • Effiziente Energienutzung
  • Umweltfreundlich
  • Wenig CO2-Emissionen
  • Geringer Energieverbrauch
  • Ressourcenschonend

Nachteile:

  • Spezieller Schornstein wird benötigt
  • Lagerraum für die Öltanks
  • Schwankende Ölpreise

Funktionsprinzip Brennwert

Video: https://www.youtube.com/watch?v=cXaD6FXNkAY



1 Kommentar

Franz

Aus Gründen des Platzes kommt für mich die Öl-Brennwertheizung eher nicht infrage. Trotzdem war es interessant, sich darüber zu informieren und Infos für eine vernünftige Entscheidung zu sammeln.

Danke und noch einen schönen Abend,

Franz



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