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Wasseraufbereitung

Ist die Wasseraufbereitung im Haushalt, sinn voll?

Es gibt viele Gründe für eine Wasseraufbereitung im Haushalt. Die mangelnde Wasserhygiene kann Legionellen oder andere Verkeimungen hervorrufen, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Dabei ist das Leitungswasser in Deutschland von hervorragender Qualität. So stellt die Trinkwasserversorgung höchste Ansprüche an das Wasser, Schadstoffe finden sich kaum.

Die Trinkwasserverordnung

Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung

Kommt es zu Verunreinigungen, sind meistens die Leitungen in den Haushalten verantwortlich. Hier vor allem sind Blei- und Kupferrohre zu nennen, denn sie belasten oft unbemerkt das Trinkwasser. Dabei muss laut Trinkwasserverordnung der Bleigehalt unter 0,025 Milligramm je Liter (ab Dezember 2013 0,01 mg/l) und der Kupfergehalt unter 2 Milligramm liegen. Nun gibt es Firmen die Geräte anbieten, die die Qualität des Trinkwassers verbessern sollen. In erster Linie wird Kalk aus dem Wasser gefiltert. Die Hersteller versprechen daraufhin, dass das Wasser weicher wird und damit die Verkalkung von Rohren verhindert werden soll. Da das Wasserwerk eigentlich nur im Gleichgewicht befindliches Wasser liefert, treten heutzutage kaum noch Kalkablagerungen auf. Das Problem entsteht erst, wenn das Trinkwasser warm wird. In diesem Fall verändert sich das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht. Die Folge davon, der Kalk flockt aus und lagert sich dann an den Rohren und in den Haushaltsgeräten ab.

Wasseraufbereitung durch Wasserfilter

Sauberes Wasser sollte eine Notwendigkeit sein. Dabei gehören natürlich alle Einrichtungen, die viel warmes Wasser speichern und das auch abgeben, dazu. Aber auch für den privaten Haushalt kann eine Wasseraufbereitung vonnöten sein. Denn schon geringe Verkeimungen können zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen. Mit einem Wasserfilter kann das Wasser sicher entkeimt werden. Organische Trüb- und Schadstoffe fängt der Filter auf. Bei einem Wasserfilter sollte auf seine Gesamtkapazität, die Durchflussmenge und die Lebensdauer geachtet werden. Bei einem Keramikfilter drückt sich das Wasser durch die Mikroporen der Keramik. Zusätzlich kann noch Silber verarbeitet sein, damit der Filter nicht oder nur langsam verkeimt. Sie sind außerordentlich langlebig und leistungsstark gegen Protozoen und Bakterien. Aktivkohle-Wasserfilter reduzieren ebenfalls giftige Chemikalien, z.B. Pestizide. Das Wasser wird geschmacklich aufgewertet. Sie halten aber nicht lang und müssen öfter ersetzt werden.

Der Wasserfilter im Haus

Wasseraufbereiter für den Hausgebrauch müssen meistens nur Kalk oder mineralische Schwebeteilchen aus hartem Wasser entfernen. Verunreinigungen oder Gefahrstoffe kommen fast ausschließlich von schadhaften und alten Hauswasserleitungen (Blei oder Kupfer) oder verkeimten Wasserfiltern. Beliebte Wasserfilter für den Haushalt sind Babywasserfilter, Kannenfilter und Hauswasserfilter, die man in Gebieten mit hartem Leitungswasser einsetzt. Sie enthalten austauschbare Filterelemente, die in festgesetzten Mindestabständen ausgewechselt werden müssen. Ebenso sind die Filterträger regelmäßig zu reinigen und auf Schäden hin zu untersuchen. Wer das nicht tut, der erreicht mit dem Filter das genaue Gegenteil. Der Filter verkeimt und an rauen Stellen können sich Bakterien ansiedeln. So sind alle Filterpatronen ein sogenannter Nährboden für alle Erreger und könnten mit der Zeit noch zusätzliche Schadstoffe wie Chlorid oder Natrium erzeugen.
Wasser ist sauber und von gutem Geschmack. Wasserfilter sind sinnvoll, damit beispielsweise Kaffeemaschinen und Waschmaschinen vor Kalkablagerungen geschützt werden.



1 Kommentar

Karl P.

Um mir nicht alle paar Jahre eine neue Waschmaschine kaufen zu müssen, werde ich demnächst einen Wasserfilter einsetzen gegen die Verkalkung, danke für den Tipp.



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