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Alternative Energien

Alternative Energien im Haushalt

Sie hören sicher auch überall von der Energiewende und erneuerbaren Energien. Vielleicht haben Sie sich bis jetzt noch nicht richtig mit dieser Problematik beschäftigt, aber sie gewinnt immer mehr Bedeutung in unseren nächsten Lebensbereichen. In Wohnung und Haus können alternative Energien schon jetzt eine tragende Rolle spielen.

Sonnenenergie für Sie

Alternative Energie
Die Sonnenenergie ist wirklich eine unerschöpfliche Energiequelle und moderne Anlagen erlauben es uns heute, dass selbst sehr geringes Licht gut ausgenutzt werden kann. Eine Solaranlage kann somit auf das ganze Jahr betrachtet über die Hälfte Ihres Bedarfs an Warmwasser decken, neuere Anlagen schaffen bereits über 60 Prozent. Verwenden Sie eine größere Kollektorfläche, kann die so gewonnene Energie gut zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Je nach Dämmstandard Ihres Hauses liegt die Ersparnis der Heizkosten zwischen 12 und 25 Prozent Ihres Bedarfes an Heizenergie. Eine andere Methode der Nutzung des Sonnenlichtes sind die Photovoltaikanlagen. Sie wandeln das Licht in Gleichstrom um. Wenn die Module optimal in einem Winkel von 30 Grad und nach Süden ausgerichtet sind, erreichen Sie mit Photovoltaikanlagen eine Leistung von 1000 Watt pro Quadratmeter. Das ist eine beachtliche Zahl. Ein Wechselrichter formt den Gleichstrom um und so wird er ins Netz eingespeist. Sie erhalten eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz. Diese wird zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage festgestellt und gilt 20 Jahre lang. Das kann eine gute Geldquelle sein, und die Anlage macht sich mit den Jahren bezahlt.

Wärme aus der Erde

Die Erde bringt uns Wärme. Das diese in Ihr Haus gelangt, dazu sind Wärmepumpen da. Sie machen aber nicht nur die Energie aus der Erde, sondern auch die aus der Luft und dem Grundwasser für uns nutzbar. Die Funktionsweisen der verschiedenen Wärmepumpen sind unterschiedlich, zum Beispiel kann eine Wärmepumpe der Luft noch bei minus 20 Grad Energie entziehen. Das denkt man als Laie kaum. Es wird Sie überraschen, was es für Typen gibt und welche Dinge heute möglich sind.

Holz- und Pellet als Heizmaterial

Seit Menschengedenken wird Holz verheizt. Es gilt heute wieder als nachwachsender und ökologischer Rohstoff. Modernste Technik verbrennt es auf schonenden Wegen und es wird eine maximale Wärmeausbeute erreicht. Holzheizungen gelten als krisensicher und bleiben bei einer Energieverknappung unabhängig. Dabei ist es möglich, den Holzkessel mit bisherigen System zu kombinieren. So können Kombikessel gebaut werden, die auch über Gas und Ölbrenner verfügen. Pelletheizungen überzeugen durch ihren Wirkungsgrad von 90 Prozent, sie sind emmissionsarm. Die Brennstoffzufuhr aus dem Vorratskessel erfolgt ganz automatisch. Diese Heizungsart kann zudem problemlos mit anderen Wärmeerzeugern, zum Beispiel der Sonnenenergie kombiniert werden. Ständig entstehen neue Möglichkeiten, über die Sie sich auf dem Laufenden halten sollten.

Sie sehen, es gibt eine Menge Möglichkeiten, alternative Energien im Bereich der Haustechnik zu nutzen. Damit lässt sich nicht zuletzt eine Menge Geld sparen. Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass die öffentliche Hand Zuschüsse gewährt. Fragen Sie nach. Die Förderung ist zum Teil beträchtlich und mehr, als Sie denken.



1 Kommentar

Sandra

Wir denken schon seit Wochen über die Anschaffung einer Solaranlage für unser Haus nach. Eine Heizkostenersparnis von bis zu 25 % ist enorm.



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